Dudelsäcke

Schäferpfeife und Dürerpfeife
Böhmischer Bock
Schaforgel
Hümmelchen und Großer Bock
Dudelsäcke

Schäferpfeife

Schäferpfeife

Die Schäferpfeife war vom Mittelalter bis in die Neuzeit ein weit verbreitetes Instrument. Michael Praetorius beschreibt in seinem Buch «Syntagma musicum» von 1619 für Deutschland allein sechs Dudelsacktypen. Im 19. Jahrhundert wurde die Schäferpfeife in Deutschland durch moderne Instrumente zurückgedrängt. Die heute gebauten Schäferpfeifen wurden nach historischen Abbildungen rekonstruiert.
Die Schäferpfeife hat einen oder zwei Bordune (nach vorne stehend oder auf der Schulter liegend), einen aus Leder genähten Sack, ist mundgeblasen und hat eine offene, oder wahlweise halboffene, Griffweise.
Tonumfang: Duodezime (in G-Dur Fis,G,A,H,C,D,E,Fis (F),G,A,H,C)
Stimmringe an den Bordunen ermöglichen verschiedene Tonarten (moll und dorisch).
Lieferbare Stimmung in D,Es,F,G.

Ausführungen und Preise:

Schäferpfeife ein Bordun, sol / G 980,- €
  zwei Bordune, sol / G  1210,- €
  drei Bordune, sol / G  1390,- €
  zwei Bordune, fa / F  1250,- €


Duerer-Pfeife

Dürer-Sackpfeife

Ein früherer Bautyp der Schäferpfeife ist die Dürer-Sackpfeife. Sie unterscheidet sich von der Schäferpfeife durch große Schallbecher an Bordunen und Melodiepfeife, wodurch ein lauterer, «archaischer» Klang entsteht. Die optische Gestaltung des Instrumentes ist einem Stich von Albrecht Dürer (1471-1528), auf dem ein Sackpfeifer dargestellt ist, nachempfunden. Lieferbare Stimmungen und Tonumfang wie bei der Schäferpfeife.

Ausführungen und Preise:


Dürer-Sackpfeife   Sackpfeife, sol / G  1320,- €
  Sackpfeife, fa / F  1330,- €
  Sackpfeife, re / D  1360,- €